Bilder von Irene Krins

Bedeutung und Eigenschaften der sieben Chakren

Die Chakren sind wichtige Energiezentren im menschlichen Körper.
Sie lassen sich mit bestimmten Techniken aktivieren und harmonisieren.

Die sieben Chakren

Die Chakren sind uns heute insbesondere aus der Yoga-Tradition bekannt. Doch nicht nur in asiatischen Philosophien und Praktiken, auch in Kulturen Amerikas und Afrikas, wie die der Hopi, Inka und Zulu gibt es die Energiezentren, durch welche Lebensenergie im Menschen fließt. Nachfolgend soll eine Zusammenstellung über die sieben Chakren, ihre Bedeutung und Eigenschaften und welchen Einfluss sie auf dein Wohlbefinden haben, einen ersten Überblick verschaffen.

Was sind eigentlich Chakren?

Chakren sind Energiepunkte, die für körperliches, mentales und energetisches Gleichgewicht sorgen. Der Begriff Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie „Rad”. Wir können uns die sieben Energiezentren als sich drehende Räder vorstellen. Sie fungieren als „Ventile”, die den Energiefluss regulieren, und variieren je nach Lage in ihrer Schwingung und Geschwindigkeit.

In Indien wird angenommen, dass die Luft, die wir mit jedem Atemzug einatmen - bekannt als Prana - die Energie ist, die durch den Körper strömt und den Energiezentren Kraft verleiht. Die Chakren erhalten, sammeln und verteilen das Prana, um die Funktionen verschiedener Körperteile zu optimieren.

Der Sitz unserer sieben Chakren?

Die Chakren durchdringen unseren physischen Körper und verbinden ihn mit unserem energetischen Körper. Sie sind von der Basis der Wirbelsäule bis zum Scheitelpunkt ausgerichtet. Diese Energiezentren werden daher in sechs Körperbereichen von unten nach oben gezählt. Das siebte Chakra liegt außerhalb des physischen Körpers, über dem Scheitelpunkt des Kopfes. Es gibt neben den sieben Hauptchakren weitere Chakren, die sogenannten Nebenchakren.

Der Energiefluss in den Chakren

Wenn unsere Gefühle oder Gewohnheiten nicht gesund sind, beginnen sich die Chakren zu schließen und so kommt es zu einem Ungleichwicht im Fluss der Lebensenergie. Das „Rad” kommt schlimmstenfalls zum Stillstand. Blockaden entstehen. Diese Blockaden beeinträchtigten nicht nur unsere körperliche und geistige Gesundheit, sondern auch die Beziehung, die wir zu unseren Mitmenschen und zur Umwelt haben.

Wenn unsere Chakren geöffnet sind fühlen wir uns glücklich und zufrieden. Wir schlafen nachts gut und wachen morgens ausgeruht auf. Wir fühlen uns sowohl körperlich als auch psychisch ausgeglichen. Unser Geist ist klar und wir haben über den ganzen Tag hinweg ein gutes Energielevel. Wir können uns gut konzentrieren, sind entspannt und fühlen uns rundum wohl in unserer Haut. Häufig sind die Chakren jedoch blockiert, was zu körperlichen, emotionalen und psychischen Beschwerden führen kann.

Wie können wir Blockaden in den Chakren lösen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Energieblockaden in den Chakren zu lösen. Yoga hilft, die Lebensenergie ins Fließen zu bringen. Bestimmte Yoga-Positionen wirken auf die Chakren, lösen energetische Blockaden und gleichzeitig körperliche Verspannungen. In Verbindung mit bestimmten Meditationen und Atemübungen können unsere Chakren ausgeglichen werden.

Wir können auch durch das Fokussieren auf entsprechende Körperbereiche und das Visualisieren der jeweiligen Farben des betroffenen Chakra eine Entspannung aktivieren. Des Weiteren gibt es bestimmte Edelsteine, die eine positive Wirkung auf die Chakren haben. Durch Auflegen der Edelsteine auf den betroffenen Körperbereich in der Gegend des dazugehörigen Chakra oder/und in der Meditation können wir Blockaden ebenfalls lösen.

Unsere Chakren können einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Das Gleichgewicht zwischen den Energiezentren erhöht unsere Lebensenergie.

Daher ist es wichtig, dass sie geöffnet und im Einklang sind. So hat jeder die Möglichkeit ein angenehmes Gefühl des körperlichen und geistigen Wohlbefindens zu genießen.

1. Muladhara / Wurzelchakra

Das Wurzelchakra befindet sich am unteren Ende der Wirbelsäule, zwischen Schambein und Steißbein. Es leuchtet rubinrot und sein Element ist die Erde. Vertrauen öffnet es, durch Angst verschließt es sich. Deshalb ist es wichtig, Ängste nicht zu unterdrücken, sondern uns ihnen bewusst zu werden und nicht davor scheuen, sie zu zeigen. Denn nur so können sie überwunden und losgelassen werden. Das Wurzelchakra ist die Quelle starker Lebensenergien.

Das Wurzelchakra verbindet dich mit Mutter Erde. Traumata in der frühen Kindheit führen oft dazu, dass das Muladhara Schaden nimmt und das Urvertrauen in Mitleidenschaft gezogen wird. Probleme des Wurzelchakras äußern sich häufig in Beschwerden der unteren Körperhälfte, den Füßen, Beinen sowie dem Grundgerüst des Körpers: dem Skelett.

2. Svadhisthana /Sakralchakra

Das Sakralchakra befindet sich eine Handbreit unterhalb des Bauchnabels. In gesundem Zustand leuchtet es in strahlendem Orange. Das zugeordnete Element ist Wasser. Blockiert wird es durch Scham und Schuldgefühle. Damit die schöpferische Lebensenergie im Svadhisthana fließen kann, ist es wichtig, sich selbst und den Mitmenschen zu verzeihen.

Das zweite Chakra verbindet dich mit den Menschen. Zwischenmenschliche Konflikte, Beziehungsprobleme und die Welt der Gefühle im Allgemeinen werden mit dem Sakralchakra in Verbindung gebracht. Es steht außerdem für Leidenschaft und Sinnlichkeit. Es ist das Zentrum der weiblichen Energie. Durch Wut sowie Angst vor Kritik und Versagen wird es blockiert. Ist der Energiefluss im Sakralchakra gestört, so kommt es zu Problemen in der Hüfte und dem unteren Rücken, dem Nieren-Blasentrakt sowie den Geschlechtsorganen.

3. Manipura/Solarplexuschakra

Das Manipura liegt zwei Fingerbreit über dem Bauchnabel, im Bereich des Solarplexus. Seine Farbe ist Sonnengelb und Feuer ist sein Element. Es hat Verbindung mit dem Magen-Darm-Trakt, der Galle und der Leber. Blockiert wird es durch Wut, Angst zu Versagen sowie Angst vor Kritik.

Das dritte Chakra ist besonders energiereich, Sitz des Selbstvertrauens, Willenskraft und der Persönlichkeit. Es verbindet dich mit dir selbst und deinem Bauchgefühl. Im ausgegelichenen Zustand sorgt es für ein gesundes Selbstwertgefühl, Sensibilität und gesunde persönliche Grenzen.

4. Anahata/ Herzchakra

Das Anahata befindet sich in der Region des Herzens. Seine Farbe ist Leuchtgrün und das zugewiesene Element ist Luft. Es wird durch Hass, emotionale Schmerzen und Trauer blockiert, denn es steht in unmittelbarem Kontakt mit den Gefühlen des Herzens.

Ein offenes Herz ist fähig Mitgefühl zu empfinden und sich zu freuen. Es ist das Zentrum des Chakra-Systems und wird mit der Kraft der Liebe in Verbindung gebracht. Es steht für Herzensgüte und Menschlichkeit. Durch Zurückweisung, Verlust und Trauer schließt sich das Herzchakra. Angst vor weiterem Schmerz und Verletzung blockieren es noch mehr. Herzkreislaufprobleme.

Lungenkrankheiten sowie Beschwerden der Arme und Hände werden dem gestörten Energiefluss im Anahata zugeschrieben.

5. Vishuddha/Halschakra

Das fünfte Chakra liegt im Halsbereich. Seine Farbe ist Himmelblau und sein Element ist der Äther. Blockiert wird es durch Angst, sich auszudrücken, Angst vor Konflikt und Zurückweisung.

Physisch steht es mit dem Hals, Kiefer sowie der Schilddrüse in Verbindung. Das Vishuddha ermöglicht den Selbstausdruck. Das Halschakra ist verantwortlich für den bewussten Umgang mit Worten. Ist es geöffnet, dann fließt deine Kreativität und du sprichst deine reine Wahrheit, ohne Angst davor, was die Anderen über dich denken.

Es verbindet das Herzzentrum mit dem Stirnchakra und stellt somit ein gesundes Gleichgewicht zwischen Fühlen und Denken her.

6. Ajna /Stirnchakra

Zwischen den beiden Augenbrauen liegt das Ajna, auch drittes Auge genannt. Seine Farbe ist Violett bzw. Indigoblau und es ist mit der Intuition sowie dem Geschmackssinn verbunden. Durch Illusionen sowie die Angst wird es blockiert.

Das Ajna ist der Sitz der Seele, der Weisheit und der Intuition. Es wird mit der Sehkraft sowie Hellsichtigkeit und Visionen in Verbindung gebracht. Der Mensch kann sich mit den geistigen Welten verbinden. Probleme mit den Stirn- und Nasennebenhöhlen, Augen und Kopfschmerzen können ein Zeichen von Energieblockaden im Stirnchakra sein.

7. Sahasrara/Kronenchakra

Das Kronenchakra, auch Scheitelchakra genannt, befindet sich über dem Scheitelpunkt des Kopfes. Seine Farbe ist Weiß oder auch Gold und Violett. Es steht für die Verbindung zum Kosmos. Blockieren kann es, wenn du zu sehr an der materiellen Welt anhaftest und Angst hast, das Universum lässt dich im Stich.

Das siebte Chakra wird mit der Hypophyse und der Verbindung zum Höheren Selbst assoziiert. Die Hauptthemen lauten Spiritualität, Selbstverwirklichung und Erleuchtung. Es geht darum tiefen Frieden zu erlangen. Störungen des psychischen Wohlbefindens sowie des Nervensystems sind auf den blockierten Energiefluss im Kronenchakra zurückzuführen

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(Letzte Änderung: 01.06.2020)